Favoriten, die keine sind

Es ist tatsächlich Hochkonjunktur der politischen Schinken in Hollywood. Das ist vollkommen korrekt. Doch so weit zu gehen diese Kandidaten als Favoriten für den Academy Award zu benennen ist nicht ganz richtig. Obwohl es das vor einem halben Jahr wohl noch gewesen wäre. Zu einem Zeitpunkt, an dem noch keiner dieser Filme angelaufen war. Ja, man gerademal die ersten Annahmen in den Wind setzte, die ersten Tipps, die um die jetzige Jahreszeit wie immer veraltet sind. Doch das sollte man spätestens jetzt wissen. Das gilt auch für die Süddeutsche Zeitung, die zwar einen ganz netten Artikel (http://www.sueddeutsche.de/,panm2/kultur/artikel/612/93519/) geschrieben hat, aber neben ein paar großartigen Schachtelsätzen nicht mehr zu bieten hat, als

    „Flags of our Fathers“
    „Bobby“
    „All the King’s Men“
    und zu guter letzt „The Good German“

für ihre interne Oscarverleihung zu nominieren. Denn zu mehr taugt keiner der genannten Filmchen. Einzig „Flags …“ von Opi Eastwood wäre eine Alternative für die Nebenkategorien. Aber dort werden sich auch ein paar versüffte Piraten („Fluch der Karibik 2“), Helden in Strumpfhosen („Superman Returns“) und abgehalfterte Möchtegerndetektive auf Kirchenjagd („The DaVinci Code“) wiederfinden. Aber die waren ja auch nicht so toll, oder?

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