Die Golden Globe Awards 2007

Was für eine Show. Bis auf ein paar kleinere Überraschungen gerade im Schauspielgewerbe nichts neues, routiniert kam man mit den drei Stündchen durch, und belohnte so ziemlich jeden Film, der der Jury in die Quere gekommen ist. „Dreamgirls“ könnte man mit drei gewonnenen als Abräumer sehen, allerdings trumpfte die Auslandspresse eher durch eine gepflegte „Ach-in-der-Kategorie-mag-ich-ihn-dir-nicht-geben-also-kriegst-du-den-in-dieser“- Philosophie auf. So kommen dann auch diese Gewinner zustande:

Bester Film – Drama

  • Babel
  • Für ganze sieben Nominierungen kam die Entscheidung in letzter Sekunde fast noch überraschend.

Bester Film – Komödie oder Musical

  • Dreamgirls
  • Gehofft auf „Little Miss Sunshine“, aber indirekt war der Sieger schon länger klar.

Bester Hauptdarsteller – Drama

  • Forest Whitaker – The Last King of Scotland

Beste Hauptdarstellerin – Drama

  • Helen Mirren – The Queen

Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical

  • Sasha Baron Cohen – Borat

Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical

  • Meryl Streep – The Devil Wears Prada

Bester Nebendarsteller

  • Eddie Murphy – Dreamgirls

Beste Nebendarstellerin

  • Jennifer Hudson – Dreamgirls

Bester Regisseur

  • Martin Scorsese – The Departed

Bestes Drehbuch

  • Peter Morgan – The Queen
  • Teilüberraschung Nummero 1. Verdient bekommt „The Queen“ den Award, und lässt „The Departed“ und „Babel“ im Regen stehen. Vermutlich noch ein Indiz für die große Liebe die der Queen entgegenschlägt.

Bestes Musik

  • Alexandre Deplat – The Painted Veil
  • Teilüberraschung Nummero 2. Hervorragende Wahl.

Bester Song

  • “The Song of the Heart” – Happy Feet
  • Ganz verloren sollte er doch nicht sein. Naja, die Songkategorien sind spätestens seit den letztjährigen Oscars merkwürdig.

Bester animierter Film

  • Cars
  • „Happy Feet“ und „Cars“ nahmen sich wie vermutet gegenseitig viele Stimmen, somit gibt es trotz allem einen verdienten Sieger.

Bester fremdsprachiger Film

  • Letters From Iwo Jima (USA)
  • Die einzige Entscheidung mit der ich nicht wirklich leben kann. Eastwood hat schon alles, ein Kriegsfilm ist auch nichts Neues und auch sonst ist diese Wahl sehr altmodisch. „Pan’s Labyrinth“ ist ein Film, der einem in vielen Jahren nie begegnen kann. Bitte, Oscars, hier könnt ihr trumpfen, „Letters from Iwo Jima“ könnt ihr gar nicht nehmen, der tritt nämlich nicht als „Bester ausländischer Film“ an.

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