Pressespiegel: The Fountain

Kaum auf den Thron gehoben wiesen dutzende Filmkritiker Darren Aronofsky nach seinem neusten Werk „The Fountain“ wieder in die ewigen Jagdgründe. Dabei könnten die Meinungen nicht unterschiedlicher ausfallen. Von „hoffnungslos romantisch“ bis „esoterischer Blödsinn“ werden entweder die herzerwärmensten Lobeshymnen oder grausamsten Verrisse gesungen. Meine Wertung steht fest, die der Presse nicht.

Der Pressespiegel

Positive Bewertung

  • Goon Magazine
  • „Letztlich erinnert „The Fountain“ mitreißend, klug und eindrucksvoll an etwas, das wir im Zuge des High-Tech-Klamauks um Klonkriege und Matrix-Revolutionen vielleicht schon vergessen hatten: nämlich daran, dass die Science Fiction uns einst etwas zu sagen hatte und Medium der Verhandlung großer, humanistischer Fragen war.“

  • Filmdienst
  • „Wenn der Film zu Ende geht, wirkt es gar nicht mehr so weit hergeholt, dass hier Philosophien und Mythen höchst unterschiedlicher Entwicklungsphasen der Menschheit zusammengebracht werden. Hinter ihnen allen steht der Glaube als einigende Kraft.“

  • Critic
  • „Frei von jeglichen postmodernen Spielereien für die gerade zahlreiche Sundance-Kids wie Quentin Tarantino oder Alexandre Rockwell berühmt sind, steht im Zentrum von The Fountain eine ernsthafte Auseinandersetzung über die Suche nach dem ewigen Leben und die schlichte Erkenntnis, dass dieses Ziel nie erreicht werden kann.“

  • Filmspiegel
  • „The Fountain“ ist hochgradig ambitioniert, hoffnungslos romantisch und nimmt sich in jeder Sekunde todernst. Das liefert einerseits genügend Anreiz, den technisch brillanten Gefühlsrausch entnervt als prätentiösen, spiritistischen Quatsch abzukanzeln. Wer sich eine gewisse Toleranz gegenüber dem unübersehbaren Abschreckungspotential bewahrt, kann darin andererseits nicht weniger als eine visionäre Offenbarung erkennen.“

Negative Bewertung

  • Spiegel (Rechtschreibfehler sollten in manchen Fällen auf keinen Fall vorkommen, vor allem nicht, wenn ein Film in dieser Form beleidigt wird)
  • „Staunen sollen wir, mit Aronowsky an was auch immer glauben. Sein esoterischer Mix mag sich da nicht genauer festlegen. Zu sehen gibt es außer Kitsch und Hokuspokus: nichts.“

  • Filmstarts
  • „So ist „The Fountain“ schließlich doch nicht mehr als schön anzusehendes Kunstgewerbe, gegen das sich Geschichte und Darsteller leider nur in den allerwenigsten Szenen durchsetzen können.“

  • Filmszene
  • „Wie aus seinen vorherigen Filmen gewohnt findet Aronofsky auch hier teils unglaubliche, intensive und unvergessliche Bilder, kunstvoll arrangiert und inszeniert, unterlegt mit einem fast nur aus einer einzigen Melodie bestehenden Soundtrack, der die Stimmung in einer permanenten, traurigen Melancholie hält. Berauschen und berühren lassen kann man sich also schon von „The Fountain“, doch nach dem Abspann drängt sich dann doch die Frage auf, ob hier einfache, weise Worte nicht mit ein wenig zuviel Hall und Tamtam in die Welt posaunt wurden.“

  • Die Welt
  • „Regisseur Darren Aronofsky stellt im Historien-Spektakel „The Fountain“ elementare Fragen. Hugh Jackman reist durch drei Zeitzonen, die 1000 Jahre umspannen. Das Ergebnis ist synthetisch, glatt und rundum bescheuert.“

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