Kinostarts vom 01.02.07

Tipp der Woche – Nach der Hochzeit

Dänemark stand bisher nie sonderlich im Rampenlicht für seine filmischen Produktionen, oder herausragende Schauspieler, die auf internationalen Terrain bestehen können. Mads Mikkelsen veränderte wenigstens letztes Bild im November 2006, als Gegenspieler Daniel Craigs im neusten Bond-Abenteuer „Casino Royale“. „Nach der Hochzeit“ (Efter Bryluppet) setzt den aufstrebenden Weg des dänischen Films fort, wieder mit Mikkelsen an Bord. Weitaus weniger Spaß wird man am Film selbst finden, dieser ist schmerzhaft, ein Film über die Gebrochenheit des menschlichen Seins.

Dreamgirls

Fällt das Wort Musical in Zusammenhang mit Film stellt sich zugleich eine andere Assoziation ein: Oscar. Vor wenigen Wochen hätte man dieser Verbindung bedingungslos zugestimmt, nachdem die Academy „Dreamgirls“ für den besten Film verschmähte entstehen jedoch die ersten Bedenken gegenüber Bill Condons Werk, das lose auf der Geschichte des legendären Soul-Trio „The Supremes“ basiert. Acht Nominierungen sackte er trotz allem ein, drei davon als besten Song. Diese Tatsache sollte einen aufhorchen lassen, ist vielleicht die Musik der einzige positive Faktor, die Nebendarsteller die einzigen, die den Film vor dem Totalausfall retten? Gespannt darf man sein, vorfreudig nach einem mittelmäßigen Presseecho kaum.

Weitere Neustarts

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  • Das Wilde Leben
  • Die Wilden Kerle 4
  • KZ
  • Saw III
  • Son Osmanli – Der letzte Osmane
  • Vier Minuten

5 Responses to “Kinostarts vom 01.02.07”


  1. 1 fernseherin Februar 1, 2007 um 6:19 pm

    Schmerzhaft klingt gut. „Open Hearts“ war ja schon so ein Schlag in die Magengrube, und Mads Mikkelsen hat mir darin sehr gefallen.

  2. 2 Soraly Februar 1, 2007 um 6:38 pm

    Nachdem gleich zu Beginn Sigur Ros gespielt wurde, konnte sowieso nicht mehr viel schiefgehen.

  3. 3 moviebuzz Februar 1, 2007 um 8:12 pm

    Sigur Ros und Mads Mikkelsen. Eigentlich kann da wirklich nichts mehr schief gehen. Ich bin wirklich gespannt. „Open Hearts“ wird ja derzeit von Zach Braff adaptiert. Kann eigentlich nicht mehr besser werden, als Frau Biers Version. Man vergleiche nur „The Last Kiss“ mit dem italienischen Original…

  4. 4 fernseherin Februar 2, 2007 um 12:41 pm

    Ach ja, stimmt, über das Remake wurde irgendwo schon mal diskutiert. Spricht ja für Zach’s Filmgeschmack (ich mochte „Garden State“ auch sehr), aber muss das wirklich sein? Die Besetzung war auch so gut, das wird schwer zu toppen.

  5. 5 Soraly Februar 2, 2007 um 12:52 pm

    Remakes müssen eigentlich grundsätzlich nicht sein. Wie viele Originale gibt es wohl, die tatsächlich schlechter als die Neuverfilmungen sind. Selbst „The Departed“ wirkt neben „Infernal Affairs“ zweitklassig.


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