Das Leben der Anderen – Jetzt amerikanisch

Das hätte man sich denken können. Deutschlands Oscarerfolgsfilm „Das Leben der Anderen“ geht in die zweite Runde. Natürlich ist dafür das amerikanische Land verantwortlich, das sich mittels den Miramax Studios, geführt von den Gigantomanen Bob und Harvey Weinstein, an der Beliebtheit des deutschen Films bereichern möchte. MCN wissen genaueres:

The Oscar-winning German spy drama „The Lives of Others“ is set to be remade as an English-language movie, Daily Variety reported in its Thursday edition.
The trade paper said the project would be developed by former Miramax Films chiefs Bob and Harvey Weinstein, and filmmakers Sydney Pollack and Anthony Minghella. „We would just desperately love for that film to be something that reaches more people (via remake),“ Pollack was quoted as telling the paper. „We haven’t gotten locked into making it yet, but we’re working hard at trying to get it going.“

Wunderbare Neuigkeiten. Schmonzetten-Genie Minghella scheint demnach Regie zu führen, Pollack wird eher auf dem Produzentenstuhl Platz nehmen. Die mögliche Besetzung ist noch unklar, aber Nicole Kidman kann sowieso alles spielen und der Clooney-Schorch steht für Schwarzweiß-Streifen sowieso zur Verfügung. Spaßig, Schwarzweiß und in der Zukunft. Da sollte man eher befürchten, dass wir am Ende keine Credits mehr erhalten. Im Übrigen, für Amerikaner wäre das doch eine ganz neue Erfahrung.

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3 Responses to “Das Leben der Anderen – Jetzt amerikanisch”


  1. 1 moviebuzz März 2, 2007 um 8:08 pm

    „We would just desperately love for that film to be something that reaches more people“ – Dear US-Americans, please get used to subtitles, möchte man gerne sagen.

    Bleibt es bei der DDR, oder wird der repressive Staat eventuell für die Mobilisierung im Kampf gegen den Terror (noch) weiter in den Osten verlegt? Bin schon gespannt….oder auch nicht.

  2. 2 fernseherin März 3, 2007 um 2:37 pm

    Das wär ja wieder mal eine Rolle für Kevin Spacey, der sieht sowieso wie der Mühe aus. Und mit Mingella als Regisseur könnte man es dann gleich als „Der deutsche Patient“ verkaufen.
    You know, I’m thinking „Pay it forward“ meets „The English Patient“ meets „Chicago“ meets „The Usual Suspects“.

    Oder wie John Travolta über Battlefield Earth sagte: Like Star Wars, only better (den Spruch musste ich heute noch irgendwo anbringen, sorry).

  3. 3 Soraly März 3, 2007 um 3:00 pm

    Kev müsste sich dann nur wieder seine Luthor-Frisur machen, dann passt das. Außer er vergnügt sich weiterhin am Theater. Als damals „Das Leben der Anderen“ im Kino lief war ich sowieso hin und weg vom Mühe, weil der so Spacey aussieht.

    Give ‘em the old razzle dazzle. Da fällt mir ein, die Zeta-Jones wäre fast eine Wahl für die Gedeck-Rolle. Wobei, die ist fast schon zu widerborstig dafür.


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