Vorschau: Sunshine

Ewige Wintermonate werden entstehen, die Kontinente vereisen, der Himmel sich in unendlicher Dunkelheit verfinstern. 2057 stirbt die Sonne dem Menschen davon, nimmt der Erde Wärme, Helligkeit in den Knebelgriff und erstickt jegliches Leben. Eine Gefriertruhe mit Überresten einer ganzen Generation soll aufkeimen. Ihr Schicksal darf nicht besiegelt werden und so schickt der intelligente und von Wissenschaften getränkte Mensch ein Raumschiff, die Icarus I, in die Weiten des Weltalls. Sieben Jahre vergingen seit dieser Operation, sieben Jahre des Hoffens und Bangens und im Nachhinein der fortwährenden Verzweiflung. Das Schiff kehrte nicht zurück, die Mannschaft blieb verschollen, der Kernreaktor der Sonne blieb weiterhin dem Stillstand überlassen. Acht Astronauten bekehrten sich zu einem zweiten Jungfernflug mit dem Nachfolgemodel, der Icarus II, bereit. Unsicher, ob sie dem Tod entrinnen und einem Volk weiteres Überleben sichern können steuern sie ihren Weg in die Ungewissheit hinein.

Sunshine

Vielfältig genährt aus einer rundum bunten Gruppe stellt sich die Welt dem One-Man-Szenario unter. Ein gemeinsames Ziel trennt sie von einem bewegenden Erfolg für sich, für die Menschheit und vermutlich für das Universum. Antrieb der Verbundenheit, der unter unglaublichen Druck ins Negative zu kippen drohen könnte.

Hauptmann Kaneda (Hiroyuki Sanada) – Captain der Icarus II steuert mit größter Erfahrung alles Treiben auf dem Schiff. Mace (Chris Evans) – befreit selbst unter größten Extremsituationen allgegenwärtige technische Problemchen von ihrem Leiden. Im Dienste seiner militärischen Veranlagung steht die Angelegenheit, das Ziel selber, nicht das Leid seiner selbst im Vordergrund. Corazon (Michelle Yeoh) – biologische Ausnahmekünstlerin mit genügend Pfiff Pflanzen und deren Lebensräume zu perfektionieren. Ihr Aufgabengebiet erstreckt sich über den Schiffseigenen Sauerstoffgarten. Cassie (Rose Byrne) – Verträglichkeitsperson erster Güte. Probleme und Stimmungsschwankungen? Nicht bei ihr. Der Softcake zwischen kantigen Crewmitgliedern und dem exakten Pilotenhandwerk. Harvey (Troy Garity) – Kommunikation bedeutet für ihn alles, auch wenn er knapp unter der Generalsaufsicht Kanedas steht. Searle (Cliff Curtis) – Medizinguru, beruflich an Psychosen zu kämpfen, wie auch privat. Langsam schleicht sich ein wachsendes Interesse für Sonnenstunden in, außerhalb der Norm liegender, Begierde um. Trey (Benedict Wong) – dem Computer sein Freund. Codeknacker, Hacker, Viruserschaffer, und technisch an der Weltspitze. Der ideale Offizier für navigierende Aufgaben. Und Capa (Cillian Murphy) – auf seinen Tod sollte keiner der Crew spezialisiert sein. Bombenkommandant und einziger Physiker, zudem hochbegabt mit entsprechendem Offenbarungspotential.

Benedict Wong Chris Evans Cillian Murphy

Cliff Curtis Rose Byrne Troy Garity

Ikarus steht für Selbstüberschätzung, im Angesicht der Sonne zu regieren, sie auszutricksen. Welch ein mythologischer Beitrag hätte einst den Hintergrund von „Sunshine“ adäquater umsetzen zu vermögen als die Person des Ikarus, Sohn des Dädalus? Federn mit Wachs verband sein Vater und beide flogen mit Ziel Sizilien. Doch Ikarus spürte den Übermut in sich und setzte hoch hinaus den steilen Flug gen Sonne fort. Die Flügel, nur mit Wachs befestigt, schmolzen dahin. Im Wasser ertrank Ikarus schließlich. Er nahm sich ein besonderes Gebot heraus und zahlte schlicht den Preis dafür. Der Tod der Sonne nährt den Wunsch der Menschen dagegen zu treten, aus dem System auszubrechen. Ist das Recht fair verwaltet? Darf eine Spezies gegen seine eigene Vernichtung protestieren? Ab 19. April werden wir es erfahren.

Teaser / Trailer 1 / Trailer 2 / Trailer 3 / Trailer 4 / TV-Spot 1 / TV-Spot 2 / TV-Spot 3 / Clip 1 / Clip 2 / Clip 3 / Clip 4

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2 Responses to “Vorschau: Sunshine”


  1. 1 bullion April 14, 2007 um 4:17 pm

    Ich freu mich drauf! Danny Boyle macht da bestimmt einen interessanten und spannenden Film draus. Man darf wohl nur kein „2001“ erwarten.

  2. 2 Soraly April 14, 2007 um 4:35 pm

    Stimmt, ein neues „2001“ oder „Fountain“ wird das sicherlich nicht werden. Aber Boyle steht für gute, interessante Unterhaltung, obwohl ich dieses Wort ungern gebrauche. Die Kritiken gehen von gut bis sehr gut, die Trailer legen den Grundstein korrekt auf einen SciFi-Thriller.


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