Har, Har, arr, Piraten legen nicht die Leinen los

Fluch der Karibik

Tölpelt euch einen, ihr doofen Produktionsfutzis. “Fluch der Karbik 3”, Perversionsfest der Karibikactionmetamorphose treibt im wilden Ozean ziellos umher. Oh no, gekentert ist es noch nicht, doch der Fortgang der „Black Pearl“ ist ungewiss. Also schnell, schnell, Johnny schwing die Säbel, sonst hängst du bald an der Laterne. Hanebüchene Fantasiefiguren der Disney Studios hätten ja „angeblich“ die prüde Endzeitparodie schon live erlebt, und geschworen: „Yo, yo, spectacular“. Nach den paar Schnippeln könnte ich das von mir ebenfalls behaupten, war schließlich auch nicht der komplette Film. Schickt euch mit den 300 Millionen plus plus an, dat Ding bis Ende Mai fertig zu bekommen, oder spendiert ihm gleich eine grindhouseeske Teilung, Marktschreier. In Deutschland wäre das nicht passiert. Nicht mit 300 Mille, schon gar nicht mit einem Deppen und im Mai noch mal gar nicht. Wir hätten knappe drei wunderbare Wochen Animationschikanen mit „Bully“ Herbig gebraucht, und fertig wäre „Der Rote Korsar 5 ½“. Toll, oder was?

Nö? Manch einer munkelt über eine Bahnbrechende Spielzeit von herzzerreißenden 170 Minuten, geht’s noch klotziger? Alles nicht so schlimm, sagt der Gore, Al geh beiseite, Verbinski. Der Puzzleprofi möchte drehen was das Zeug hält, das Bootchen im seichten Meerespittiplatsch überfluten und flugs Handlungsstrang an Handlungsstrang reihen, um die Hochkomplizierte Aufklärungsgeschichte um Legolas und seine magere Elfe bis an die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft auszureizen. „Publikumskiller!“, schreit die Soraly. Doch wer erhört mein kleines Wesen schon noch, obwohl der Heldenmut in meinen Venen sprießt und kaum halt machen kann vor unlauteren Äußerungen. Zwischendrin soll das lumpige Flittchenabenteuer vollendet, gar perfektioniert werden und in die Filmgeschichte eingehen. Als „Herr der Ringe“ der Piraten. Megahit steht für die Trillion seit Teil 1, der mit 650 Millionen Dollar weltweit die Kassen unsicher machte, Teil 2 schlug mit einer Milliarde ( 1 000 000 000 zum Mitschreiben) die Bottiche des Hollywoodkuriosums um. Prämiert wird the last Nightmare am 19. Mai zwischen dem New Orleans Square und Tom Sawyer’s Island. Fangt euch ja nicht die Krätze ein, Depp, Bloomie, tapferer Ritterlein und der freie Rush.

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