Kinostarts vom 02.08.07

Auf Anfang

Tipp der WocheAuf Anfang

Die beiden Schriftstellerfreunde Phillip (Anders Danielsen Lie) und Erik (Espen Klouman-Høiner) senden gleichzeitig ihre Manuskripte ein. Wenig später erhält Phillip den Zuschlag, Erik eine glatte Pleite, die ihn nicht davon abhält weiterhin der Schreiberkunst nachzugehen. Der Ruhm stattdessen manövriert den erfolgreichen Phillip ins Aus, nach einem Selbstmordversuch wird er für kurze Zeit in die Psychiatrie eingewiesen. Stilles norwegisches Machwerk über Freundschaft, Erfolg, Lebensängste. Von Regisseur Joachim Trier zwischen einer Mischung aus lockerer Unterhaltung und poetischen Lebensphilosophien zusammengesetzt, immerzu lebendig, schnell und treibend im Stil. Untermalt mit einer vereinnahmenden New-Wave-Melodik hebt Trier gerade durch seine zwei Jungschauerspieler und klugen, aber nie überheblichen Ausführung „Auf Anfang“ vom amerikanischen Einheitsbrei ab. Mit seiner erfrischenden, lebhaften Regie und ehrlichen Unterkünften beider Schriftsteller sprießt mit Joachim Trier eine Hoffnung im europäischen Film auf, die baldig reif genug sein wird auf ganzer Spur zu beeindrucken. Ein kleiner Geheimtipp. [Ausführliche Kritik]

Trailer / Offizielle Seite
Bereits gesehen: 7/10 leichfüßigen Pamphleten.

Interessenbedingt

Transformers (Trailer / Offizielle Seite)

Gekloppe der Belanglosigkeit ausgedehnt auf abendfüllende 144 Minuten. Ja, der Michael Bay macht sie alle wieder platt und bescheuert, nur nach „Armageddon“ und „Die Insel“ endlich mal am Vorbild der lieben Actionfiguren orientiert. Die kamen damals schon in der Glotze, noch Zeichentrick, und wurden für die armselige Masse jetzt digital erneuert und mit allerlei Schnickschnack verbessert. Wie der unwissende Laie sagen würde: bleibt alles mies. Mit Shia LeBeouf steckt zudem noch ein unfähiger Teenie in dem sumpfigen Monstergrauen fest und fährt mit Bumblebee (Hilfe, die heißen sogar noch bescheuert) und gleich bleibendem Gesichtsausdruck in die Prärie. Bay ist natürlich sowieso kein Garant für mit Intelligent besudelte Stoffe, aber ein bisschen mehr Pepp und Vielseitigkeit hätte ihm doch ganz gut gestanden. Und bessere Hauptprotagonisten. Mal ehrlich: Wer kann sich mit diesen Rostfängern ernsthaft identifizieren? Dann doch lieber die „Transmorphers“. [Ausführliche Kritik]

Die Glaskugel spricht: 5/10 bekloppten Minibots. Nach Sichtung: 4/10 freudigen Teletubbis.

Unbekannt verzogen
11 Men Out
Der Date Profi
Der Ettore Sottsass – Sinn der Dinge
Der Rote Elvis
Von Frau zu Frau

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