Blut um singendes London

Sweeney Todd

Des Nachts streift er durch die Straßen. Dunkel das Meer von schwarzen Seen, dunkel sein Haar, durchzogen von einigen weißen Streifen. Später wird es in blutiger Röte schimmern, vom Schwung eines Rasiermessers zerzaust. Ein Ruck und seine Opfer fielen dahin, den Hals aufgeschlitzt und die Kadaver gebacken zu Fleischstücken. „Sweeney Todd“, der dämonische Friseur, schlich durch London. Doch weder Ignoranz, noch leergefegte Geschichtsbücher konnten Tim Burton, einen Schlächter des Normalen, dem Künstler des Bizarren, davon abhalten, ein Musical über Todd in filmische Maße zu versetzen. „Sweeney Todd“ kommt mit Johnny Depp und einer R-Freigabe (entspricht dem Deutschen „ab 16“) daher. Und sein Fegefeuer leuchtet am 21.02.08 vor den Oscar-Festspielen in deutschen Lichtspielhäusern. In der kalten Winterszeit ein Genuss bester Fleischwaren.

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