Just dull

„Dull“ ist ein effektives englisches Wort. Es mag „ausdruckslos“, „dumpf“, „flau“, „lustlos“, „schwerfällig“, „träge“, „trist“ oder einfach „langweilig“ bedeuten. Gebündelt mit der Kritik eines Films gewinnt „dull“ aber eine ganz neue Bedeutung. Der politische Sonderbrei, dem die nette Formel „dull“ in die Hände fällt, spezifiziert sich auf den Titel „Rendition“ und kommt von Oscar-Preisträger Gavin Hood, der mit „Tsotsi“ den nackten Goldjungen gewann. Erstaunlich, erstaunlich, wie die Premiere auf dem laufenden „Toronto International Film Festival“ (kurz TIFF) mit einer Kritik alle Oscar-Cancen auf ein Mindest- bis Nullmaß eindämmt. „Variety” schreibt kurz und bündig:

„It’s not easy to make a dull film when your central components include terrorism, torture, secret CIA operations and contempo Middle East intrigue, but Gavin Hood has done it with „Rendition.“ By underplaying the melodrama in the presumed hope of seeming subtle when Kelley Sane’s script is so baldly melodramatic, the „Tsotsi“ helmer drains the life out of an obviously explosive subject.“

Einfacher noch: man sage, der Film ist schlicht „dull“. Politischer Käse trifft weiters mit „Von Löwen und Lämmern“, „In the Valley of Elah“, „Charlie Wilsons War“ und „Michael Clayton“ ein. Einfacher: man sage, die Oscar-Session steht an.

Trailer
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