Ein Geruch von Nirgendwo

Und er war doch weniger als ein pelziger Emmentaler auf eine weiche, ebenso flauschige Scheibe Toastbrot gedrückt; er war nur noch grün und stank grauenvoller als die paar toten Frauen auf den Beifahrersitzen, wie sie den heißen Reifen in ihren nunmehr kaum makellosen Gesichtern spürten. Sei ein rausgerissenes Auge in „Kill Bill Vol. 2“ (wie ein Punkt und eine Zahl einen großartigen Titel nur spalten können) genug, „Death Proof“, ein Schinken von einem Käse, bot gerade genug, den amerikanischen Kritiker James Rocchi zu einem derart gelungenen Wort zu veranlassen, dass Quentin Tarantino selbst nie eingefallen wäre: jibber-jabber. Gehört das nicht zu jenen Schöpfungen, die direkt ins Deutsche übernommen werden sollten?

„It’s Tarantino jibber-jabber – quick and juicy and deadpan and blunt and baroque – but it’s jibber-jabber nonetheless, minor time-filler between a few moments of twisted-metal glory or twisted-humor bleakness that make you sit up in your seat. Watching Death Proof is a bit like watching a stadium-filling rockstar play the Guitar Hero videogame – they’re probably doing it well, and there’s probably a few challenges in it, and they’re really enjoying themselves – you just wish you could be watching them actually play guitar.“ (Vollständige Kritik auf „Cinematical“)

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