Bee Hur

Bee Movie Ben Hur

Rennpferde stürmen die Palisaden, derweil Bienen ihr Komplott stiften. Der Honig fließt und gelb nimmt plötzlich den Faden auf, als wenn gelb genug Farbe wäre, die Welt anzumalen. Doch gelb – und es ist nur gelb – das ist ein Gemisch, dass in orange übergeht. Mit einer Biene auf dem „E“ und der Sorge auf dem Plakat einzig eine billige Kopie von „Ben Hur“; eine einzige Kopie des Klassikers unter den Historienschinken zu sein. Und somit ist „Bee Movie – Das Honigkomplott“ tatsächlich eine Wiederaufführung alles Altbekannten, das sich seinem Schrecknis hautnah entgegen streckt und innig hofft, dass der dumme Seher keine Parabel erkennen mag; auch nicht alle Einfallslosigkeit dahinter. Von innovativ zu Schrott ist der Weg gar nicht so weit wie gedacht und unter Hoffen und Bangen näher als etliche Pfade des Sommerkinos kommen würden. Denn diese waren zwar ebenso langweilig, aber immerhin belanglos. „Bee Movie“ holt seine Stärke aus einer albernen Biene, die auf albernen Buchstaben summt und brummt.

Kein Auge bleibt trocken. Wenn man Honig isst, dann auch nicht; oder hängt nicht jederbiene tränenüberströmt am Frühstückstisch? Selbst die Herren Animatoren haben ihren Beruf verfehlt: Wer hat denn diese Schattierungen und Striemen am PC in fünf Minuten entwickelt? Häh? Alle Hände oben? Aber hallo. Wir sind doch alle noch gelb hinter den Ohren.

1 Response to “Bee Hur”


  1. 1 Twig September 27, 2007 um 9:33 pm

    Autsch.

    Finde ich genial, wie Frau Soraly, die dies nun wieder erkannt hat.


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