Kinostart: Michael Clayton

„A somewhat far-fetched, melodramatic ending restores some self-esteem to Clayton. But not before we have seen the weariness and anger chip away at that handsome face.“ (über „Michael Clayton“, eine Kritik des „Guardian“)

Vermutlich ein brillanter Schachzug, viel eher banale Taktik. Tony Gilroys Regiedebüt „Michael Clayton“ mit einem überaus großartigen George Clooney, einer Kappe voll Schauspielkaliber, Intrigen, Irrungen, Indizien wandert in den Dezember. Der ursprüngliche Kinostart am 15.11.07 vertagt sich um fast einen Monat auf den 13.12.07 und räumt den Fluss des politischen Überdrucks, der mit „Von Löwen und Lämmern“ in eben jenem November vermittelt werden sollte. Es ist nicht auszuschließen, dass aufgrund der hervorragenden Kritiken das Tempo minder gedrosselt in den Monat der Auszeichnungsschmarotzer überläuft. Wobei allem Marketing zum Trotz die Nominierungen der „Golden Globes“ ebenso am 13.12.07 bekannt gegeben werden, allein des geringen Bekanntheits- und Interessengrades von Seiten der Öffentlichkeit also mit unwesentlich höherem Besucheraufkommen gerechnet werden muss. Die Strategie dahinter: Unsinn. Wenn eine Person die Werbetrommeln ordentlich schütteln, mixen und aufrühren sollte, dann George Clooney.

0 Responses to “Kinostart: Michael Clayton”



  1. Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s





%d Bloggern gefällt das: