Wir streiken, aber feiern

Die Gilde der Drehbuchautoren empfängt trotz des gestern angebrochenen Streiks ihre eigenen Genossen und Genossinnen zur feierlichen Party der „Writers Guild Awards“. Nachdem der Sinn der Auszeichnung einzig einer Belohnung und Wertschätzung der besten Drehbuchschreiber des Jahres entgegen schlägt, kommt diese Meldung weder überraschend, noch kontrovers. Obwohl die Grundlagen für die fortdauernde Länge des Streiks durchaus Grund zur Sorge für die hiesige Gemeinde Hollywoods sein sollten: die Verleihung der „WGA“s findet erst am 9. Februar 2008 statt. Somit würde der Streik bis dato 15 Wochen andauern. Im Vergleich mit dem letzten Streik 1988, der 22 Wochen sein Unwesen trieb und dem Filmgeschäft 500 Millionen Dollar aus den Fingern zog, dürfte also mit nichts weniger, als horrenden Einbrüchen des Fernseh- und Kinogeschäfts gerechnet werden.

Ein Ende der Fahnenstande ist auch mit einer Einigung zwischen der Allianz der amerikanischen Film- und Fernsehproduzenten („AMPTP“) und der „WGA“ nicht zu erwarteten: Die Tarifverträge der Schauspieler und Regisseure nämlich, laufen im nächsten Juni aus. Ein großes Schlachthaus ist hier erwartungsgemäß.

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