Kritik: The Act of Killing

Kinostart: 14.11.2013

Regie: Joshua Oppenheimer
Darsteller: Haji Anif, Syamsul Arifin, Sakhyan Asmara, Anwars Congo, Jusuf Kalla, Herman Koto, Haji Marzuki, Safit Pardede, Ibrahim Sinik, Soaduon Siregar
Laufzeit: 115 Minuten
Budget: 1.000.000 $
Verleih: Neue Visionen

9/10 Punkte

Kritik: Nicht nur offenbart „The Act of Killing“ unangenehme Wahrheiten über die Natur der menschlichen Psyche und ihre Fähigkeit Akte voller Bosheit zu rechtfertigen, sondern zeigt zudem wie formbar Geschichte und Vergangenheit sind – doch Fiktion immer neu erfinden. Schließlich waren die CIA und die Regierung der Vereinigten Staaten direkt in die Hinrichtungen verwickelt, und westliche Führer unterstützten weiterhin Diktator Suharto. Niemand wird jemals für diesen Genozid zur Verantwortung gezogen, keine Gerechtigkeit jemals den Familien und Freunden der Getöteten zuteilwerden. Die letzten Szenen dieser erstaunlichen Dokumentation wirken ebenso erleuchtend wie mysteriös. Sie wenden die Kamera auf uns selbst. Eine Ohrfeige erwischt uns, als wir uns erinnern, in welcher Welt sinnloser Grausamkeit und Ungleichheit wir leben.

Die vollständige Kritik findet Ihr hier.

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