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Kritik: Promised Land

Kinostart: 13.06.2013

Regie: Gus Van Sant
Drehbuch: John Krasinski, Matt Damon
Darsteller: Matt Damon, Benjamin Sheeler, Terry Kinney, Carla Bianco, Joe Coyle, Hal Holbrook, Dorothy Silver, Frances McDormand, Titus Welliver, Lexi Cowan
Laufzeit: 106 Minuten
Budget: 15.000.000 $
Verleih: Universal Pictures International Germany GmbH

5/10 Punkte

Kritik: Der schlaftrunkene Schaum an der Oberfläche hält „Promised Land“ allerdings von einer subtil gezielten Exkursion in die wirklichen Spannungen um das Thema Fracking ab und drangsaliert das amerikanische Hinterland lieber mittels permanent wehender Sternenbanner. Fern einer Diskussion oder einer zumindest annähernd differenzierten Grundlage kollidieren lediglich die vermeintlichen Extremisten untereinander und weniger die Landinhaber. Das wirklich Menschliche – der Gedanke vom möglichen Ruin, der die Bauern umgibt und in Entscheidungen wirft, die nicht ihre eigenen sind – gerät ins Hintertreffen, er schwindet in der drögen und entsättigten Farbskala Van Sants und dem breiigen Drehbuch. Denn der Gutmensch wagt das Gewand eines Mephistos nicht, sondern flüchtet gen Finale in seine eigene Irreführung. Obgleich er in dieser höchst sympathisch ist.

Die vollständige Kritik findet Ihr hier.

Kritik: Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

Kinostart: 03.10.2013

Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch: Richard LaGravenese, Scott Thorson
Darsteller: Michael Douglas, Matt Damon, Scott Bakula, Eric Zuckerman, Eddie Jemison, Randy Lowell, Tom Roach, Shamus Cooley, John Smutny, Jane Morris, Garrett M. Brown
Laufzeit: 118 Minuten
Verleih: DCM Film Distribution GmbH

7/10 Punkte

Kritik: „Liberace“ glorifiziert nicht etwa das Leben eines absoluten Superstars, sondern er beweist, dass Menschen am Ende des Tages eben nur Menschen sind. Ohne viel Romantik und Kitsch – ganz abgesehen von den Schauplätzen, Kostümen und Requisiten – zeigt der Film den gemeinen Beziehungsalltag eines jeden Paares. Der Film zeigt, wie sich Alter, Prestige und die jeweiligen ökonomischen Unterschiede beider Partner negativ auf eine Beziehung auswirken können. Er lehrt uns, dass wir unseren Partnern gegenüber kompromissbereiter sein sollten, um nicht eines Tages aufzuwachen und auf ein Feld von Trümmern blicken zu müssen.

Die vollständige Kritik findet Ihr hier.